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Wenn der Schornsteinfeger klingelt
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RHEIN-KREIS-NEUSS (goe) Schornsteinfeger müssen noch einmal die Schulbank drücken - zumindest für einige Stunden, denn ab sofort wird das Aufgabengebiet erweitert. Den mehr als drei Millionen Beratungsgespräche landesweit stehen in den kommenden zwölf Monaten auf ihrem "Arbeitszettel", Beratungsgespräche rund um den Einsatz von Rauchmeldern - und das will geübt sein. Vertreter der Schornsteinfeger-Innungen unterstützen die Kampagne von Innenministerium und dem Ministerium für Bauen und Verkehr - und die lautet: Rauchmelder sind Lebensretter. "In fünf Bundesländern gibt es beim Häuserbau eine gesetzliche Rauchmelderverpflichtung", erklärt Andreas Ehlert, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Düsseldorf. Solch eine Verpflichtung sei in Nordrhein-Westfalen noch nicht vorgesehen. Dennoch müsste über die Notwendigkeit von Rauchmeldern aufgeklärt werden. Und so sehen sich die "Schwarzen Frauen und Männer" als Boten. Auch Bernd Duizendstra, Kreisgruppenvorsitzender der Innung im Rhein-Kreis, hofft, dass möglichst viele Menschen die Notwendigkeit der Rauchmelder einsehen, denn Brandrauch sei heimtückisch und hochgiftig. Er betäube in kürzester Zeit. Kohlenmonoxid führe schon in wenigen Minuten zum Tod. Damit ist Rauch für Menschen gefährlicher als Feuer. Die Schornsteinfeger werden aber nicht nur für die Melder werben, sie werden auch die Zahl der Wohnungen mit Rauchmelder ermitteln. Im Herbst 2007 wird dann in einer zweiten Umfrage der Erfolg der Kampagne und Beratungsgespräche bewertet.
Rauchmelder Rauchmelder sollen ein CE-Zeichen tragen und von einer anerkannten Prüfstelle nach der Norm DIN EN 14604 geprüft sein, über einen Testknopf verfügen und bei nachlassender Batterieleistung ein Warnsignal abgeben. Weitere Infos unter der Internetadresse:
http://www.rauchmelder-fuer-nrw.de
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